Sierke-Verlag - Internationaler Wissenschaftsverlag für die Veröffentlichung von Dissertationen, Habilitationen, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten als Print und als eBook

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Sierke, B. Algermissen, J. Brinkhoff, S.

Digitalisierung in Bildungsprozessen

1. Auflage, August 2016
Deutsch, 52 Seiten, cm, 230 g
ISBN: 978-3-86844-752-1
10,00 €
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Digitalisierung in Bildungsprozessen

Schlagworte

Digitalisierung, Bildung, Bildungsprozess, Mittelstand

Das Buch

Welche Probleme herrschen im deutschen Mittelstand bei der Rekrutierung von Mitarbeitern vor? Welche Rolle spielt dabei der War for Talents? Auf welche Instrumente setzt der deutsche Mittelstand eigentlich bei der Rekrutierung und auch bei der Förderung seiner Mitarbeiter? Wie wird in diesem Zusammen- hang der Einsatz von dualen Studiengängen bewertet? In welchem Umfang kooperieren die mittelständischen Unternehmen dafür mit deutschen Hochschulen? All diese Fragen haben sich die Autoren Bernt R. A. Sierke, Joachim Algermissen und Stefan Brinkhoff in ihrer Studie „Digitalisierung in Bildungsprozessen“ gestellt. Dabei wurden 5.338 Unternehmen aus dem deutschen Mittelstand befragt und es konnten höchst interessante Erkenntnisse gewonnen werden. So wurde zum Beispiel deutlich, dass für den Begriff War for Talents ein falsches Verständnis vorliegt. Hätten Sie darüber hinaus gedacht, dass jedes zweite mittelständische Unternehmen darauf verzichtet seinen Mitarbeitern berufsbegleitende Studienprogramme anzubieten, obwohl 42 % der 18- bis 35-Jährigen sogar bereit wären ihren Arbeitgeber zu wechseln, wenn dieser ihnen ein berufsbegleitendes Studium ermöglichen würde? Wussten sie zudem, dass duale Studiengänge von den Unternehmen häufig auch kritisch beäugt werden, da die Mitarbeiterausfallzeiten zu hoch sind? Nein? Dann empfehlen wir Ihnen einen Blick in die vorliegende Studie zu werfen. Dieses bietet nicht nur einen völlig neuen und vor allem umfassenden Einblick auf die Digitalisierung in Bildungsprozessen im deutschen Mittelstand, sondern könnte Ihnen auch eine Hilfestellung bei der Analyse ihrer unternehmensspezifischen Herausforderungen hinsichtlich der zunehmenden digitalen Zukunft im Bereich Bildung und Weiterbildung sein.

Vorwort

Die Bewältigung der Digitalisierung wird für Unternehmen in naher Zukunft ein Überlebenstraining. Nicht zuletzt daher gilt die Digitalisierung als eines der Megathemen unserer Zeit. Insbesondere deutsche mittelständische Unternehmen müssen sich in Zukunft auf komplexe dynamische Veränderungen einstellen, die zwingend die Überprüfung ganzer Geschäftsmodelle und -prozesse erfordern. Darüber hinaus sprechen wir von einem grundlegenden demographischen Wandel als weiterer Megatrend, der bei disruptiven Digitalisierungsstrategien zu berücksichtigen ist. Haben die Unternehmen das richtig ausgebildete Personal für die Zukunft? Sind sie in der Lage, gut ausgebildete Mitarbeiter zu rekrutieren bzw. zu halten? Können diese mit digitalisierten Technologien umgehen und sind sie in der Lage, sich mit digitalisierten Medien fort- und weiterzubilden? Wir sprechen vom War for Talents, und es stellt sich die Frage, ob dieser beim deutschen Mittelstand schon angekommen ist. Gerade die gewünschte Erhöhung der Akademikerquote legt die Vermutung nahe, dass sich durch spezifische Studienangebote der Mangel an Fachkräften mit Affinität zur Digitalisierung beheben lässt; insbesondere wenn diese Angebote selbst starken Bezug zu digitalen Medien versprechen. In der akademischen Bildung stellen wir fest, dass zwei Studienkonzepte in den letzten Jahren an Popularität gewonnen haben, was mit steigenden Studierendenzahlen einhergeht. Zum einen wachsen die Angebote an dualen Studienplätzen, zumal sie insbesondere im deutschen Mittelstand eine hohe Anwendungsorientierung versprechen. Zum anderen wird insbesondere im Zusammenhang mit dem Lebenslangen Lernen berufsbegleitenden Studiengängen hohe Beachtung geschenkt, deren Zuwachs besonders hoch ist, wenn sie durch digitalisierte Lehre als Online-Angebote bzw. im Distance-Learning konzipiert sind. Diese Studienformen nennen sich im Allgemeinen nach wie vor Fernstudiengänge, obwohl sie heute in kaum einer Weise noch mit den traditionellen Angeboten von Fernhochschulen verglichen werden können. Waren diese durch das geschriebene Wort fast ausschließlich durch Druckmaterialien geprägt, haben wir durch einen digitalisierten Content und digitalisierte Studienprozesse mit Online-Plattformen die Möglichkeit des kollaborativen Lehrens und Lernens. Als Forscher und Lehrende der PFH Private Hochschule Göttingen haben die Autoren mit diesen Formen von Studienprogrammen und damit der Digitalisierung in Bildungsprozessen stets zu tun. Als Unternehmensberater fragen wir uns allerdings, ob mittelständische deutsche Unternehmen dieses Potential überhaupt schon erkannt haben, um dem War for Talents zu begegnen? Um darauf entsprechende Antworten zu bekommen, lag es nahe, eine empirische Studie durchzuführen. Von März bis April 2016 haben wir daher eine umfangreiche Online-Befragung bei 5.338 mittelständischen deutschen Unternehmen aus unserem Paneladresspool durchgeführt, deren vollständige Auswertung nunmehr mit dieser Veröffentlichung vorliegt. Ausdrücklich bedanken sich die Autoren bei allen Studienteilnehmern, die sich bei dieser Befragung engagiert haben. Auch bei dieser Studie hatten wir eine bemerkenswert hohe Rücklaufquote. Bewährt hat sich das Team unserer Unterstützer. Zu großem Dank sind wir Frau Katharina Rinke verpflichtet, die in ausgesprochen lobenswerter Arbeit die Grafiken und das Layout zu verantworten hat. Frau Stefanie Woytowitz gilt der große Dank für ihre kritische Durchsicht und das sorgfältige Korrekturlesen des Manuskriptes. Ebenfalls danken möchten wir Frau Ute Sierke sowie dem Team des Sierke VERLAGs für die professionellen Verlagsarbeiten mit allen dafür notwendigen Aktivitäten. Wir hoffen, dass alle Leser dieser Studie einen hohen Erkenntnisgewinn haben und freuen uns auf eventuelle Anregungen, Fragen und weiterführende Diskussionen.


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