Hybri­des Publi­zie­ren

Das Publi­ka­ti­ons­mo­dell „Hybri­des Publi­zie­ren“ ermög­licht eine zeit­glei­che Ver­öf­fent­li­chung einer­seits als Print­aus­ga­be und ande­rer­seits als elek­tro­ni­sche Aus­ga­be „Open Access“. Der Vor­teil bei die­sem Modell besteht unse­rer Mei­nung dar­in, dass hybri­de Publi­ka­tio­nen, ins­be­son­de­re bei Mono­gra­phi­en, unter­schied­li­chen Alters­grup­pen mit unter­schied­li­chen Ziel­set­zun­gen ent­ge­gen­kom­men.

Das Lesen auf digi­ta­len Gerä­ten oder auf bedruck­tem Papier ist kei­nes­wegs gleich­zu­set­zen.
Die For­schungs­in­itia­ti­ve „Evo­lu­ti­on of Rea­ding in the Age of Digi­ti­sa­ti­on (E‑READ)“mit einer Grup­pe von Wis­sen­schaft­lern aus ganz Euro­pa, die sich mit den Aus­wir­kun­gen der Digi­ta­li­sie­rung auf die Lese­pra­xis befas­sen, ist über einen Zeit­raum von vier Jah­ren im Okto­ber 2018 zu dem Ergeb­nis („Sta­van­ger-Erklä­rung“) gekom­men, dass Papier wei­ter­hin das bevor­zug­te Lese­me­di­um für län­ge­re Tex­te in Zukunft blei­ben wird, ins­be­son­de­re, wenn es um ein tie­fe­res Ver­ständ­nis von Tex­ten geht.
Die For­schungs­er­geb­nis­se der Wis­sen­schaft­ler ver­an­lass­ten uns, auch im Zeit­al­ter der Digi­ta­li­sie­rung neben der Publi­ka­ti­on im Open Access-Modell der Print­pu­bli­ka­ti­on, ins­be­son­de­re bei Mono­gra­phi­en, beson­de­rer Bedeu­tung bei­zu­mes­sen.

Hybri­de Open Access-Ver­öf­fent­li­chung erfol­gen unter einer so genann­ten Crea­ti­ve Com­mons-Lizenz. Wir emp­feh­len eine CC-BY-NC-ND-Lizenz (der­zeit CC-BY-NC-ND 3.0), die unter ande­rem eine kom­mer­zi­el­le Nut­zung durch Drit­te und eine Mischung mit ande­ren Wer­ken aus­schließt. Selbst­ver­ständ­lich berück­sich­ti­gen wir die Wün­sche unse­rer AutorIn­nen und die Vor­ga­ben even­tu­el­ler För­der­insti­tu­tio­nen.